|
|
|
Mit der neuen Produktfamilie “Shark Distributed Monitoring System” (SDMS) von Cace Technologies sind die Funktionen der Open-Source-Software Wireshark nun auch in verteilten Netzwerkumge-bungen nutzbar. SDMS ermöglicht damit ein umfassendes End-to-End-Monitoring auf Wireshark-Basis. Somit kann der Anwender nun Netzwerkdaten unternehmensweit mit der jeweils anliegenden Übertragungsrate (line-rate) bis in den Multi-GBit/s-Bereich hinein aufzeichnen, überwachen und analysieren.
Cace Technologies sponsert seit Jahren das bekannte Open-Source-Projekt Wireshark und entwickelte dafür zahlreiche Erweiterungs-Tools. Mit SDMS ist dem Unternehmen nun ein wichtiger Entwicklungs-sprung für diese Monitoring-Lösung gelungen. Alle Produkte der SDMS-Familie sind voll in Wireshark integriert und sollen dafür sorgen, dass die Wireshark-Funktionen in verteilten Netzwerkumgebungen nutzbar sind. Loris Degionanni, Chief Technology Officer bei Cace Technologies und Chief Engineer der SDMS-Produktfamilie ist der Ansicht, dass die neue Produktlinie „den Markt aufhorchen lassen wird“. Degionanni weiter: „Wir bieten dem Markt damit eine unvergleichlich hohe Capture- und Analyseleistung zu einem unschlagbar niedrigen Preis an.“
Die neue Produktfamilie besteht aus der Shark Appliance Hardware, dem Shark Appliance Hardware Kit und einer Pilot Software-Konsole. Die Shark Appliances übernehmen dabei die Remote-Netzwerkanalyse sowie die kontinuierliche Aufzeichnung und Überwachung des Netzwerkverkehrs in der jeweils anliegenden Übertragungsrate. Die 19-Zoll-Einbaugeräte zeichnen den Traffic eines Netzsegments oder an einem Netzwerkknoten auf, führen Netzwerkanalysen durch und überwachen diesen Netzwerkbereich. Mit ihnen erhöht der Anwender die Transparenz in seinem Netz, kann Auffälligkeiten im Netzverkehr frühzeitig erkennen, wird bei der Fehleranalyse unterstützt und kann auch rückblickende Netzwerkanalysen durchführen. Das Gerät basiert auf der TurboCap-Technik von Cace Technologies, die ein Gigabit-Ethernet-Capturing in „full line-rate“ erlaubt.
Die Appliance ist in zwei Ausführungen erhältlich. Die SA-104 benötigt eine HE im Netzwerkschrank und kann immer nur eine Capture-Session ausführen. Die maximale Speicherkapazität liegt bei 4 Terabyte. Die SA-208 ist 2 HE hoch, ermöglicht drei simultane Capture-Sessions und bietet 8 Terabyte Speicherplatz. Mit dieser sind zum Beispiel 7x24-Stunden-Langzeitaufzeichnungen von Multi-Gigabit/s-Traffic ohne Paketverlust möglich. Durch die vollständige Integration in Wireshark unterstützen die Appliances die Wireshark-BPF-Paketfilterung sowie Wireshark-Display-Filter.
Das Shark Appliance Kit ermöglicht es Kunden, sich mit eigener Hardware selbst eine Shark Appliance zu bauen. Somit lassen sich flexibel individuelle und kostengünstige Lösungen realisieren. Ein Kit besteht aus dem Softwarepaket sowie einer TurboCap-Packet-Capture-Schnittstelle. Diese Schnittstelle ist entweder als Full-duplex-GbE- oder als 2-Port-Full-Duplex-GbE-Kupferadapter ausgeführt. Für Loris Degionanni ist „das Shark Appliance Kit revolutionär, weil es dem Anwender ermöglicht, eine Shark Appliance zusammenzustellen, die seinen spezifischen Anforderungen entspricht“. Zudem spare der Kunde damit eine Menge Geld.
Die Pilot-Konsole schließlich sorgt für eine nahtlose Einbindung der Shark Appliances mit einer intuitiv bedienbaren und interaktiven Benutzerschnittstelle für die Fernanalyse sowie für Troubleshooting-Aufgaben. Sie stellt eine erweiterte Version der Cace PilotTM Software des Herstellers dar. Loris Degionanni erklärt dazu: „Unsere extrem schnelle und intuitiv bedienbare Pilot-Konsole erlaubt es dem Anwender, aus der Ferne durch Terabytes von Daten zu navigieren und sich mit wenigen Mausklicks einzelne Ereignisse herauszupicken.“ Mit ihr erhält der Anwender einen sicheren Zugriff auf eine oder mehrere entfernte Shark Appliances, wobei sämtliche Funktionen des Cace Pilot in der verteilten Umgebung verfügbar sind. Dazu zählen auch eine weitreichende Sammlung von Ansichten, Drill-down-Analysefunktionen, rückblickende Visualisierungen sowie Statistikanalysen von Langzeitaufzeichnungen. Auch flexible Alarmauslösemechanismen sowie vereinfachte und dennoch professionelle Reporting-Funktionen sind integriert. Dabei erscheinen für den Anwender entfernte Datenquellen wie lokale. Er kann sich jeweils verschiedene Ansichten dazu anlegen und greift über die Bedienoberfläche auf die lokal oder remote erstellten Messdaten zu. Die Software läuft auf Rechnern mit einer Dual-core-2.0-GHz-CPU unter Windows XP, Vista oder Windows 7.
<< zurück
|